Hühnerhaltung Hühner artgerecht halten

Hühnerhaltung, Hühner artgerecht halten.

Kauf Brut und Aufzucht.

Welche Rassen sind für Anfänger besonders geeignet? Hat der Hühnerfreund noch keine Erfahrung in der Hühnerhaltung, ist der Erwerb von robusten und pflegeleichten Hühnern zu empfehlen.

Bekannte Hühnerrassen sind das Vorwerkhuhn oder das sogenannte Orpington-Huhn. Diese Rassen zeigen super Erträge und haben geringe Ansprüche.

Hühnerhaltung Hühner artgerecht halten sollte kein Problem darstellen, wenn genügend Platz vorhanden ist.

Für ein gängiges Huhn muss man zwischen zehn und fünfzehn Euro hinblättern. Dazu kommt die Tierseuchenkasse, das mit ca. zehn Euro von 1 bis 50 Tiere kostet. Legehennen: 1 bis 300 Tiere zehn Euro pro Jahr. Tierarzt kosten fallen in der Regel nicht an.

Bezüglich der Aufzucht ist zu beachten, das ein Hahn dazu gehört, wenn man frische Eier haben möchte, und er ist auch für den Nachwuchs da. Wer sich in der Hühnerhaltung gegen einen Hahn entscheidet, muss auf die kleinen Küken dennoch nicht verzichten. Es gibt spezielle Händler die Bruteier verkaufen, die kommen dann per Versand zu ihnen. 

Hühnerhaltung artgerecht halten, wie in der Brutzeit.

Es kommt bei dieser Art der Brut vor das die Henne die Eier nicht ausbrütet. Die eine Henne pflegt die Brut, und kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs. Es wird Unterkunft und Wärme, sowie die ordentliche Nahrungsaufnahme garantiert, ohne dass der Halter in diesen Prozess extra eingreifen muss. Nach fünf Wochen werden die Küken immer selbstständiger und nach zwei Monaten gehen sie ihre eigenen Wege und müssen in der Hühnerschar selber zurechtkommen. Wenn die Henne aber die Eier nicht ausbrütet, müssen sie es selber in die Hand nehmen. Die Küken müssen dann ohne die Anleitung und den Schutz der Henne groß werden.

Bei der Hühnerhaltung und der artgerechten Haltung, bei den Küken ist so manches angeboren.

Die Nahrungsaufnahme, das Picken ist ihnen dabei angeboren. Was fehlt, ist die Wärme. Dazu müssen sie eine bestimmt Heizung in einen abgetrennten Bereich des Hühnerstalls aufstellen. Nach dem Schlüpfen wird eine Wärme von über dreißig Grad empfohlen. Die Küken sollten allerdings auch die Möglichkeit haben, sich von der Wärmequelle zu entfernen. Später kann dann die Temperatur langsam auf achtzehn Grad abgesenkt werden. Wenn dann das Gefieder komplett ist, können die Küken mit den anderen Hühnern an die frische Luft. Für die Aufzucht wird bei der Hühnerhaltung das sogenannte Kükenstarterfutter oder Kükenmehl empfohlen. Dann steht einem Erwachsensein nichts mehr im Wege.

Lautstärke und Geruch in der Hühnerhaltung und der artgerechten Haltung

Ein mögliches Problem in der Hühnerhaltung ist die Geruchs- oder Lärmbelästigung der Kleintiere.

Ein mögliches Problem in der Hühnerhaltung ist die Geruchs – oder Lärmbelästigung der Kleintiere. Zwar hat Hühnerkot einen enormen Ammoniak Gehalt und riecht deshalb stark, aber ein größeres Problem stellt das eigentlich nicht dar. Selbst bei kleinen Ausläufen ist das Geruchsproblem, bei zeitgleichem turnusmäßigem Ausmisten gering. Gelöschter Kalk oder ausgestreute Späne binden den Geruch ebenfalls recht wirkungsvoll. Wer sich Hühner halten möchte, sollte ihnen auch ein Sandbad gönnen. In den Sand kann  nach Bedarf Holzasche oder Kieselgur gegeben werden. Kieselgur hilft gegen Milben. Gegen Parasiten hilft die Holzasche, einfach an einen freien Platz streuen, und die Hühner sudeln sich darin, dass es nur so staubt. Manche Hühnerrassen sind außerdem sehr flugfreudig. Achten sie vor dem Hühner kaufen auf die Flugtüchtigkeit. Wenn das der Fall sein sollte, müssen sie die Umzäunung mindestens 1,80 Meter hoch bauen, außerdem empfiehlt es sich die Flügel regenmäßig zu stutzen.

Wie hoch ist der Zeitaufwand in der Hühnerhaltung?

Bei nicht mehr als zehn Hühnern wird der Halter offensichtlich weniger Zeit aufbringen, als für einen Hund. Ein kurzer Check am Morgen, und am Abend genügt. Die Hühner sollen mit frischem Wasser und mit frischem Futter versorgt werden. Außerdem müssen sie aus dem Hühnerstall hinaus und abends wieder herein gelassen werden. Es wird nach gelegten Eiern gesucht, und der Mist muss auch regelmäßig entfernt werden.

Wie sieht eine artgerechte Hühnerhaltung aus?

Den Platz den die Hühner benötigen, bemisst sich nach der Anzahl der Hühner und der gewählten Rasse. Für den Stall werden oftmals nicht mehr als zwei Quadratmeter benötigt. Beim Auslauf weniger als dreißig Quadratmeter. Alles ist aber nach Rasse unterschiedlich. Größere Hühner brauchen entsprechend mehr Platz.

Hühnerhaltung, Hühner artgerecht halten, das gilt auch für die Wintermonate.

Der Frost stellt für die Hühnerhaltung im Winter eigentlich kein größeres Problem dar.  Für viele Hühner sind niedrige Temperaturen sogar perfekt zu vertragen, als zu große Hitze.  Hühnerrassen, welche sich als besonders kälteresistent zeigen, sind zum Beispiel das Rheinländer Huhn und das Appenzeller Barthuhn. 

Die Hennen beanspruchen im Winter allerdings einen Großteil ihrer Energie für den Kälteschutz und legen deshalb in den kalten Monaten wesentlich weniger Eier.  Um die Legeleistung trotzdem auf einem gewünschten Niveau zu halten, sollte bei der Hühnerhaltung im Winter für ausreichend Licht in Stall und Gehege gesorgt sein. 

Was Hühner auch bei gering Temperaturen allerdings gar nicht mögen, sind Wind und Nässe.  Wer sich Hühner halten möchte, sollte also in jedem Fall darauf achten, dass es im Winter im Stall winddicht und ausgetrocknet ist.  Mit einem sogenannten Hygrometer sollte also turnusmäßig der Feuchtigkeitsgrad, vor allem in der Nähe der Sitzstange gemessen werden.  Der Hühnerstall sollte vor Anbruch des Winters wirksam gesäubert und mit Kalkmilch gestrichen werden. 

Dadurch wird die Förderung durch Keime und der Befall durch Parasiten reduziert.  Ausgelegtes Stroh verscheucht den Frost.  Und es sollte täglich überprüft werden, ob das Heißwasser trinkbar, also nicht gefroren ist.  Die Kamm- und Kehllappen der Hühner können, bei Bedarf mit Vaseline bestrichen werden, was einen ausgezeichneten Frostschutz für diese sensiblen Körperteile darstellt.  Für die Hühnerhaltung im Winter sollte man auch auf die entsprechende Nahrung achten.  Das gewöhnliche Körnerfutter reicht aus dabei nicht aus, denn nur eine große Fettschicht schützt die Hühner vor der Kälte.  Die entsprechenden Fette liefern dabei Nüsse, Rosinen, Hanfprodukte oder auch Haferflocken.  Und für die optimale Hühnerhaltung im Winter sollte auch das Außengehege nicht vergessen werden. 

Vor allem an Zaun entlang sollten sie regelmäßig die Augen offen halten.  Raubtiere, wie Fuchs und Marder sind in den Wintermonaten täglich auf Nahrungssuche und schlüpfen durch jedes Loch im Zaun.  Beschädigte Umzäunungen stellen außerdem eine Verletzungsgefahr für die Hühner dar.  Wer Hühner halten möchte, sollte auch die Elektroinstallationen einer ausgiebigen Kontrolle unterziehen. 

Tipp für den richtigen Hühnerstall gibt es hier: https://huehnerstall-kaufen.service-affiliate.de/

Add Link